AvD-Bericht Dani - RARA-vienna Rallye Club

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Bericht Dani Chylik AVD Histo Monte

Nach dem Vorjahresergebnis beschlossen wir, auch heuer wieder an der Histo-Monte teilzunehmen. Ich war auch heuer so begeistert wie im Vorjahr,
weil es von der Veranstaltung und der Organisation her so etwas von perfekt ist. Perfekt sind auch die Straßen und die Gegend, die man passiert, von den Fahrbahnzuständen ist alles da von trockenem, warmen Asphalt bis hin zu Eis und Schnee.
Die Autos der anderen Teilnehmer waren technisch aufgerüstet bis zum Geht-nicht-mehr, hochglanzpoliert wie aus der Auslage. Da konnte unser braver BMW bei diesem Concours d'Elegance nur schwer mithalten. Armaturenbretter im herkömmlichen Sinn gab es bei den Konkurrenten eigentlich nicht mehr, sondern nur Elektronik en gros.
Am ersten Tag hat uns der deutsche Kabarettist Urban Priol begrüßt mit den Worten „Du hast das gleiche abgefackte Auto wie ich“. Er bestand darauf, im Hafen von Monaco ein Bild von unseren beiden Autos zu machen mit den schönen Yachten im Hintergrund. Das haben wir dann auch gemacht.
Am ersten Tag haben wir den sechsten Gesamtplatz erreicht, ohne dass wir spektakulär Fehler gemacht hätten. Wir sind einfach unsere Zeiten gefahren und haben geschaut, dass wir konstant bleiben. Da haben uns dann die ersten beim Frühstück schon gegrüßt.
Am zweiten Tag wurden wir an erster Stelle ausgewiesen, wurden aber dann auf die zweite Stelle gesamt zurück gereiht. Dass wir da unter die ersten Fünf hineinfahren könnten, hat vor allem die Birgit ein bissl nervös gemacht.
Am dritten Tag hat noch dazu der Veranstalter das Starterfeld umgedreht, damit waren wir nicht mehr das einunddreißigste Auto in der Startreihenfolge, sondern das viertletzte. Dann begann ein lustiges Spiel: Wir haben das Ende des Feldes von hinten aufgerollt, dann haben wir uns verfahren, dann haben wir wieder aufgeholt. Das ging fünf- oder sechsmal so. In der Mittagspause haben wir die Karenzzeit fast vollständig ausgenutzt, am Abend waren wir wieder im Plan und haben trotzdem den zweiten Platz behalten. Mit einer Zehntelsekunde auf den Ersten!
Am vierten Tag weiß ich nicht, was passiert ist: Bis zum Col de Turini passen unsere Zeiten sowie an den anderen Tagen, nach dem Turini haben wir plötzlich einmal vier und einmal sieben Sekunden aufgerissen. Das ist mir völlig unerklärlich. Vielleicht kann ich das noch mit der goPro ermitteln. Jedenfalls ging es sich ganz ganz knapp noch für den dritten Platz aus, mit dem niedrigeren Streichresultat für die schlechteste Platzierung haben wir noch knapp das Treppchen geschafft.

getextet Franz Stehno



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