Murtalrallye 2026 Bericht
O-Ton Treybal Peter:
Christian Rosner, allseits bekannter 911er Glüher, fragte, ob ich bei der Murtal-Rallye seinen Stamm-Co vertreten möchte. Nachdem die schönen Erinnerungen an die tollen Einsätze mit Peter Leopold im 911er schön langsam verblassen, sagte ich in freudiger Erwartung auf Sound und Feeling zu.
Da wir nur in der ARC genannt hatten, stiegen wir erst am Samstag ins Geschehen ein.
Das Wetter war leider nicht sooo 911er like, aber mit guten Regenreifen und erhöhter Vorsicht starteten wir bei Regen in die ersten zwei SPs Baumkirchen-Gaberl und Obdach. Alles lief rund, wir waren guter Dinge, als der Starter seinen Dienst just beim Bergauf-wegfahren von der Sabathyhütte seinen Dienst quittierte. Nach kurzem aber erfolglosen Elektrik-Check konnte wir zwei Funktionäre gewinnen, um uns über den Hügel zu schieben. Der Zeitverlust und die äußerst knapp bemessene Etappenzeit, 47 Minuten für 37km, und das mit einem Abschnitt von gut 15 Kilometer Truppenübungsgelände mit max. 50km/h (GPS-überwacht), führten zu einer Verspätung von 6 Minuten, was eine Minute Strafzeit zur Folge hatte. In den knapp 20 Minuten Servicezeit konnten wir nichts ausrichten, und so suchten wir uns notgedrungen abschüssige Parkplätze, um wieder wegzukommen.
Das Starterproblem konnten wir auch in den 30 Minuten Mittagsservice nicht beseitigen, Ersatzstarter hatten wir keinen dabei.
Es trocknete mehr und mehr auf, und so konnten wir den Rundkurs Judenburg mit Slicks bestreiten. Ein heftiger Unfall am Kreisverkehr beim Start führte zu einer längeren Verzögerung, und die Sorge stieg, wegen steigender Öltemperatur aufgeben zu müssen. Die folgende SP Möderbrugg wurde leider neutralisiert. Mitten auf der Etappe versagte ohne jegliche Vorankündigung plötzlich die Ausrückmechanik der Kupplung und so mussten wir vorzeitig abstellen.